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Immer mehr Paare bevorzugen eine Trennung auf Zeit.
Die Trennung auf Zeit wird inzwischen von sehr vielen Paaren durchgesetzt.
Die Gründe dafür sind verschieden: Vielleicht die Unsicherheit über seine Gefühle zum Partner. Andere Paare versuchen dadurch mehr Schwung in die Beziehung zu bringen, für manche ist dies eher ein bequemer Weg um vor der Wahrheit zu flüchten oder die Beziehung ganz zu beenden.
Wie heißt es so schön "Die Zeit heilt alle Wunden".
Haltet Ihr eine Trennung auf Zeit für sinnvoll? Kann man danach wieder zueinander finden? Oder entfernt man sich immer mehr? Was ist mit Eifersucht/Vertrauen während dieser Pause? Kann das gut gehen? Sind Anrufe und Treffen während dieser Zeit sinnvoll oder sollte man den Kontakt ganz meiden?
Wie denkt Ihr darüber?
Wird nach dieser Zeit alles besser sein? Wird sich etwas verändert haben?
Wäre dies für Euch eine Möglichkeit um der Beziehung nochmal eine Chance zu geben? Trennung auf Zeit - geht es dabei um ein paar Tage, Wochen, Monate?
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25.01.2007 10:42 |
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Keine Ahnung, ob das in einer Beziehung funktioniert. Aber ich habe es in einer Freundschaft erlebt,
und da war es das Beste, was uns passieren konnte.
Die letzten Monate war die Stimmung zwischen uns immer schlechter geworden, aber keiner wollte
so wirklich darüber reden. Wir hatten auch keine Lust mehr, uns zu treffen.
Alles war irgendwie krampfig geworden.
Ich hatte immer mehr das Gefühl, meinen guten Freund gar nicht mehr zu kennen
oder vielleicht nie gekannt zu haben.
Dann stritten wir uns...per E-mail...
Es gipfelte darin, daß er schrieb, eine Sendepause wäre wohl angezeigt,
und ich pampte zurück, er solle sich melden, wenn er meinte, es sei genug Zeit verstrichen.
"Das war´s", dachte ich. Erst war ich nur wütend, aber schnell wurde ich immer trauriger, weil ich merken mußte,
er bedeutete mir mehr, als ich gedacht hatte und wahrhaben wollte.
Die Sendepause dauerte 8 Wochen, und in dieser Zeit dachte ich viel nach. Über ihn, über mich, über Aufrichtigkeit in Freundschaften,
über Verletzungen...
Das war eine schreckliche Zeit, aber sie hat mir viel Klarheit gebracht.
Die Wiederannäherung war schwer und mit viel Beklommenheit besetzt -
zumindestens von meiner Seite.
Aber jetzt weiß ich: wir sind keine "Schönwetterfreunde", und unsere Freundschaft
verkraftet mehr, als ich gedacht hätte.
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25.01.2007 11:05 |
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Habe gerade festgestellt, dass ich Deine Fragen nicht wirklich beantwortet habe...
Also, ich denke folgendes: schwache Gefühle erlöschen, starke geben sich erst richtig zu erkennen
in einer Trennungszeit.
Am besten trifft man sich weder, noch telefoniert man. Das stört den Prozeß der "Wahrheitsfindung"; die Gefahr,
zur Tagesordnung überzugehen, ist groß.
Und dann hat sich i.d.R. nicht viel geändert...man macht weiter wie bisher.
Der Gedanke hingegen, einen Menschen möglicherweise für immer zu verlieren, bekräftigt durch seine völlige Abwesenheit,
kann verdammt viel Klarheit schaffen.
So eine Zeit bringt Schmerzen, aber auch Wachstum.
Ich glaube, dass das in jeder Art zwischenmenschlicher Beziehung funktioniert,
egal ob Paar, bester Freund/Freundin, oder Eltern/erwachsene Kinder.
Aber das ist nur meine, höchst subjektive Meinung.
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25.01.2007 11:15 |
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TiKaey
Raadscher
   
Geschlecht:
Dabei seit: 24.01.2005
Beiträge: 998
Herkunft: Eigentlich Nordlicht, jetzt Heusenstamm
TiKaey herausfordern
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Habe noch von keiner Beziehungs mit Pause gehört, die danach wieder weiter geführt wurde.
Wer schon vorher zweifelt, redet sich den Rest dann auch noch in die richtige Richtung.
Meine Erfahrung. ;o)
__________________ Mein Blog, meine Tipp-Sammlung, mein Umstieg
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25.01.2007 19:54 |
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bei mir hats nicht geklappt, kann aber auch dran liegen das ich ja immer besonders viel glück bei sowas hab
__________________ "When I was born everybody smiled and I cried - but when I die everybody will cry and I will smile"
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25.01.2007 21:12 |
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Bei mir und meinem Freund gab es das öfters. Wir waren über 4 Jahre zusammen. Aber es gab immer mal Auszeiten. Leider ist es dann doch auseinander gegangen.
Wir haben uns echt geliebt, aber vieles hat trotzdem nicht gepasst.
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26.01.2007 12:30 |
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sicherlich ist manchmal eine Pause oder zumindest ein wenig Abstand nicht das verkehrteste.
Muss dabei aber zugeben, dass ich persönlich damit massiv Probleme hätte.
Ich würde vermutlich die meiste Zeit nicht damit verbringen, über uns und unsere PRobleme nachzudenken, und wie man es in Zukunft besser machen kann.
Sondern ausschliesslich überlegen was ER mit WEM gerade anstellen KÖNNTE.
Und allein über dieses KÖNNTE, würde ich mich vermutlich so aufregen, dass sich stinkauer auf ihn wäre (auch wenn er tarsächlich gar nix angestellt hat)
jaja, ich hab ein Vertrauensproblem....
Wir hatten nach den Weihnachtsfeiertagen 5 Tage "Pause" allerdings im Guten
Er ist zwischen den Jahren nach Berlin zum CCC gefahren.
Hat uns beiden vermutlich ganz gut getan, obwohl es mir abends doch recht schwer gefallen ist, ruhig zu schlafen
__________________ NEU
www.grilu.de.

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27.01.2007 15:55 |
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Zugegeben, ein Vertrauensproblem hatte ich auch; die ersten Wochen habe ich nicht an "...ein wenig Abstand" geglaubt,
sondern bin fest von einem endgültigen Bruch ausgegangen.
Es erscheint mir noch heute wie ein Wunder, daß es nicht so war.
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28.01.2007 12:23 |
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